20.12.2016

Saale-Unstrut und Bad Sulza präsentieren sich in Botschaftergarten 

Apolda blüht auf – zur vierten Thüringer Landesgartenschau vom 29. April bis zum 24. September 2017. Auf einem Areal von rund 15 Hektar in der Herressener Promenade wartet ein wichtiges Großereignis auf den Besuch von voraussichtlich 350.000 Gästen.  Ein Ereignis, mit dem die Region hervorragend für sich werben kann. 

Diese Chance will nun auch der Burgenlandkreis ergreifen und die Tourismusregion Saale-Unstrut gemeinsam mit der Stadt Bad Sulza in einem Botschaftergarten präsentieren. Nachdem zunächst ein Planentwurf und die zugehörigen Pflanzrastern für den Wechselflor mit Unterstützung der GALA-MIBRAG-Service GmbH erarbeitet wurden, sind nach dem Wirken der bauausführenden Firmen Otto Kittel GmbH & Co Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau KG Zorbau sowie Gärten von Panknin GmbH Apolda nun bereits erste Ergebnisse zu sehen. Den Abschluss des ersten Bauabschnitts nahm der Landrat des Burgenlandkreises, Götz Ulrich, gemeinsam mit dem  Leiter des Wirtschaftsamtes, Thomas Böhm, und dem Geschäftsführer der Otto Kittel GmbH, Karsten Enders, zum Anlass, einen ersten Eindruck der Ausstellungsfläche auf sich wirken zu lassen.

Ulrich zur Idee des Botschaftergartens: „Mit dem Botschaftergarten Saale-Unstrut zur Landesgartenschau ‚Blütezeit Apolda 2017‘ möchten wir die Chance ergreifen, eine hohe Aufmerksamkeit für die Angebote unserer Tourismusregion zu erzeugen. Diese Form der Präsentation bietet eine weitere Möglichkeit zur überregionalen Vermarktung der Saale-Unstrut-Region und einem damit verbundenen touristischen Mehrwert“.

Zum Botschaftergarten
Eines der wichtigsten Gestaltungselemente der Ausstellungsfläche wird die Burgruine mit der Glocke der Stadt Laucha sein. Sie ist als Hinweis auf die Gebrüder Ulrich zu verstehen, die mit ihrem Wirken die Städte Laucha und Apolda verbinden. Beide sind als Glockenstadt bekannt. Im Wechselflor werden über die 149 Tage der Landesgartenschau hinweg drei Bilder entstehen: Im Frühling wird das farbenfrohe Saale-Unstrut-Logo gepflanzt, anschließend soll die Himmelsscheibe von Nebra auf das 10-jährige Jubiläum der Arche Nebra und die neue Sonderausstellung „Aus der Tiefe geboren – Die Himmelsscheibe von Nebra“ hinweisen. Nach der Entscheidung der UNESCO-Kommission über den Welterbe-Antrag der Region im Sommer 2017 in Krakau wird ab Juli das Welterbe-Logo zu sehen sein. Im Zentrum des Botschaftergartens wird das Thüringer Weintor, welches im Original in Bad Sulza steht, seinen Platz finden. Die Nachbildung wird vom Thüringer Weinbauverein Bad Sulza e.V. zur Verfügung gestellt. Es symbolisiert die länderübergreifende Verbindung sowie die Bedeutung als Weinregion. Außerdem bietet es  für Winzer, Gemeinden und touristische Anbieter die Möglichkeit, sich dort aktiv zu präsentieren. Die Stadt Bad Sulza wird ortsbekannte Miniaturen zeigen, wie z.B. von der Toskana Therme Bad Sulza und des Gradierwerks „Louise“. Umrandet wird der gemeinsame Botschaftergarten mit Weinreben, die Andreas Clauß, Geschäftsführer des Thüringer Weinguts Bad Sulza seit Beginn 2016 extra in Gefäßen zieht. 

Landrat Ulrich zeigte sich nach der Begehung zufrieden: „Ich bin mir sicher, dass es uns mit diesem Botschaftergarten gelingen wird, das Interesse an unserer Region noch weiter zu steigern. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass wir unsere Ausstellungsfläche in länderübergreifender Kooperation mit der Stadt Bad Sulza gestalten. Vernetzung über Landes- und Kreisgrenzen hinweg ist ein Kernanliegen der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland, in der wir Mitglied sind. Mit dem Botschaftergarten füllen wir dieses Anliegen auf ganz praktische und schöne Weise mit Leben.“

Zum Hintergrund
Länderübergreifend arbeiten der Burgenlandkreis und der Kreis Weimarer Land schon seit längerem zusammen: So ist die Stadt Bad Sulza Gründungsmitglied des Saale-Unstrut-Tourismus e.V. In Zusammenarbeit mit dem Landkreis Weimarer Land wurde vereinbart, dass die Tourismusverbände Saale-Unstrut-Tourismus e.V. und Weimarer Land Tourismus e.V. jeweils gegenseitiges Mitglied sind und in der Arbeitsgruppe Marketing regelmäßig zusammenarbeiten. Erst vor kurzem stellte der Landkreis Weimarer Land sein neues Tourismuskonzept vor, in dem ein Schwerpunkt auf die Vernetzung mit der Saale-Unstrut-Region gesetzt wurde. 

Eine weitere Verbindung ergibt sich mit den 40 Hektar Rebfläche im Gebiet Weimar-Kromsdorf, die von der Winzervereinigung Freyburg bewirtschaftet werden.  Der dort angebaute Wein wird zur neuen Produktreihe der Winzervereinigung „Weimarer Werkstück“ verarbeitet.

 
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