15.12.2016

Studie des Deutschen Landkreistages zeigt Wege für gelingende Integration auf 

Burgenlandkreis ist einer von 18 Landkreisen, die Eingang in die Studie „Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen – strategische Leitlinien und Best Practices“gefunden haben. Sie macht die Praxiserfahrungen einzelner Landkreise für andere Kommunen nutzbar. 

Der Burgenlandkreis geht in Sachen Integration schon länger neue Wege. Nachdem im vergangenen Jahr mehr als 2 000 Personen aufgenommen und untergebracht wurden, standen anschließend Aufgaben wie die Organisation von Deutschkursen für alle im Fokus. Projekte zur Vermittlung in Ausbildung und Arbeit wurden angeschoben, Berufspraktika in Unternehmen initiiert. Darauf wurde auch der Deutsche Landkreistag aufmerksam. Bei einem Besuch in Naumburg im Juli informierten sich Vertreter über die speziellen Lösungsansätze im Burgenlandkreis.

Konferenz "Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen" in Berlin

Die Erfahrungen aus dem Burgenlandkreis sind in bundesweite Analyse aus über 50 Best-Practice-Beispielen und mehr als 150 direkten Gespräche mit Landräten und Integrationsbeauftragten eingeflossen. Das Ergebnis liegt nun vor: „Integration von Flüchtlingen in ländlichen Räumen –strategische Leitlinien und Best Practices“ heißt die Studie, die Wege zu einer gelingenden Integration aufzeigt. In den wichtigen Handlungsfeldern Wohnen, Sprache, Arbeit und Ausbildung, Schule und Bildung sowie Ehrenamt und gesellschaftliches Zusammenleben werden Praxiserfahrungen dargestellt und anhand guter Beispiele für andere Kommunen nutzbar gemacht.

Zur Vorstellung dieser Studie fand in Berlin eine Konferenz in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern statt, an der auch Landrat Götz Ulrich teilnahm. Gemeinsam mit drei weiteren Landratskollegen stellte er zentrale Ergebnisse der Studie vor. Ulrich widmete sich in seinem Vortrag dem Thema Schule und Bildung. Gute Beispiele für eine Integration durch Bildung gibt es im Burgenlandkreis zweifelsfrei: So wie das kommunale Bildungsmanagement. „Die strategische Ausrichtung des Bildungsmanagements im Burgenlandkreis ist die Basis für eine gelingende Bildungskoordination im Flüchtlingskontext“, betonte Ulrich auf der Konferenz. Außerdem sprach er über das Schulanmeldeverfahren sowie die speziellen Angebote an Sprachkursen im Burgenlandkreis. 

Neben einer Reihe von Landräten und Landesministern wirkte auch Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière an der Konferenz mit. Die Vorträge wurden durch Podiumsdiskussionen und Impuls-Dialoge zu Fragen der Integration im ländlichen Raum ergänzt.   

 
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