26.02.2014

 Stetiger Zuwachs über Landesgrenzen hinweg

 Götz Ulrich spricht mit Verantwortlichen der Freien Gesamtschule Lützen über die Schulentwicklung und Probleme. 

Gemeinsam mit Harry Lienau (MdL) besuchte CDU-Landratskandidat Götz Ulrich am Montag die freie Gesamtschule „Gustav Adolf“ in Lützen. Nach der Schließung der staatlichen Sekundarschule Lützen im Jahr 2012 engagierte sich der Trägerverein „Freie Gesamtschule Gustav-Adolf e.V.“ für den Erhalt des Schulstandorts. Im September 2012 wurde so die „Freie Gesamtschule Gustav Adolf“ eröffnet und die beiden Politiker erkundigten sich nun nach der Schulentwicklung und den Problemen vor Ort. Das Konzept der Gesamtschule verfolgt eine besondere Intention. Es sieht ein gemeinsames Lernen der Schüler bis Klasse 10 vor. Dabei erfolgt ab Klasse 7 in drei Fächern und ab Klasse 9 in zwei weiteren Fächern eine äußere Fachleistungsdifferenzierung in zwei Anspruchsniveaus. Danach sind der einfache, der erweiterte Realschulabschluss oder das Abitur möglich.  

Besuch der Freien Gesamtschule "Gustav Adolf" Lützen

Die Nachfrage an Schulplätzen steige zudem beständig, so Vorstandsvorsitzender Mario Mende. Dies führe jedoch im Zusammenhang mit der Fachleistungsdifferenzierung zukünftig sicher zu Raumproblemen, so Schulleiter Hinz. Das derzeitige Schulgebäude verfügt nur über sechs Klassenräume, die für größere Schülerzahlen nicht ausreichen. Auch die Busverbindung an den Schulstandort Lützen war ein großes Thema. Derzeit organisieren die Eltern noch Fahrgemeinschaften, um die Kinder rechtzeitig zur Schule zu bringen. „Es lohnt sich für die Zukunft auf jeden Fall, über eine Busverbindung im Rahmen der Schülerbeförderung nachzudenken. So könnten auch Schüler aus dem nahegelegenen Sachsen akquiriert und die Konkurrenz um Schülerzahlen mit der staatlichen Schule in Hohenmölsen minimiert werden“, so Götz Ulrich. Man merke jedoch, dass Mario Mende und Klaus-Dieter Hinz mit viel Herz dieses Vorhaben vorantreiben und dabei immer das Wohl der Schüler im Auge behalten, betonte Ulrich und sicherte seine Unterstützung zu.

 
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